Sie befinden sich hier:  Startseite  >>  Herzlich Willkommen  >>  mehr zum keltischen Jahreskreis

Der keltische Jahreskreis

Die Kelten erlebten wie die meisten naturverbundenen Völker die Zeit als kreisförmige und nicht als lineare Bewegung. Dabei orientierten sie sich unmittelbar am intensiven Erleben der sie umgebenden, werdenden und vergehenden Natur  in deren Spannungsfeld sich alles Leben, auch das eigene abspielte. Vom keltischen Verständnis beginnt der Kreis immer mit der dunkleren Hälfte, ähnlich wie das Kind aus dem dunklen Mutterschoß oder der Keim aus der dunklen Erde hervortritt. Der große Jahreskreis beschreibt die Wanderung der Sonne vom Tiefstand der Wintersonnenwende über den Frühlingspunkt der Frühlingstagundnachtgleiche zum Höchstpunkt, der Sommersonnenwende über die Herbsttagundnachtgleiche wieder zum Winterpunkt zurück. Somit feierten die Kelten  vier Sonnenfeste. Vier weitere Feste ergeben sich durch den Mondrhythmus: Imbolc im „Lichtmonat“ Februar, Beltane im „Wonnemonat“ Mai, Lughnasad im „Erntemonat“ August und Samhain im „Schlachtmonat“ November. Es ergibt sich ein achtspeichiges Rad, das als Medizinrad oder wie ein Mandala allen Seins die für alle Wesen ähnlichen Stationen der Entstehung, Entfaltung und des Vergehens darstellt.

 

 

Imbolc

ist das Fest des Neubeginns. Das, was in diesem Jahr wachsen soll, ist noch im Ungreifbaren. Es ist Zeit den Schmutz aus dem alte Jahr mit Birkenreißern aus dem Haus zu kehren und in unserem Innern Raum für die junge Vision zu schaffen.

 

Beltane

In der Nacht zum ersten Mai feiern wir unter dem vollen Mond das Fest Beltane, eine Zeit des puren Energieflusses. Es ist das Fest, das uns unsere eigene Wildheit, unser eigenes volles Fließen mit unserer Kraft zeigt.

 

Lughnasad

Der Lichtgott im August führt uns in die Zeit der Ernte. Jetzt wird das Getreide, das uns im Winter nährt, geschnitten. Die Frauendreißger, in denen die Frauen ihre Heilkräuter sammeln, fallen in diese Zeit. Die abnehmende Mondsichel zeigt uns, dass ein klarer Schnitt ansteht und das Fest erinnert daran, dass nun für die dunkle Jahreszeit vorgesorgt werden muss.

 

Samhain 

Der keltische Gott Samhain hat sein Fest in der dunklen Zeit. Im November ist die Ernte in der Scheune, immergrüne Gewächse wie Eibe und Stechpalme erinnern an die Ewigkeit und Vergänglichkeit. Den Ahnen muss der Weg ins Jenseits geleuchtet werden und wir können Fragen zu Altern, Sterben und Tod stellen.

 

 

 

 

Termine 2011

Imbolc: 12.02.2011 // 10 - 16 Uhr

Samhain: 05.11.2011 // 10 - 16 Uhr

Aktuelles

Council und Naturverbindung - 

authentische Kommunikation von Herzen

09.-11.03.

 

Weiterbildung:

Blütenzauber und Grüne Gefährten

Kräuterpädagogik

Beginn: 04.-06.05.

 

Weiterbildung:

Wildnis Wege

Friedensstifter Tradition

Beginn: 17.-20.05.

 

Visionssuche für Frauen in Süd-Schweden

06.8.-17.08.2012

 

Inner Tracking 1

02.-04.11.